Stressfreies Streichen: Wie Sie häufige Fehler vermeiden

Erstellt21.02.2025

a0Frau mit Farbroller in der Hand

Das Streichen einer Wohnung oder eines Hauses muss kein Alptraum voller unerwarteter Probleme sein. Es genügt, sich gut vorzubereiten, das richtige Werkzeug zur Hand zu haben und einige bewährte Tricks zu kennen. Wenn Sie ein professionelles Ergebnis möchten und das Streichen reibungslos verlaufen soll, vermeiden Sie die häufigsten Fehler, die Menschen machen. In diesem Artikel geben wir Ihnen Tipps, wie es geht.


Inhaltsverzeichnis:

Auch wenn Streichen einfach erscheint, gibt es viele Fehler, die das Ergebnis verderben können. Sehen wir uns die häufigsten an und wir geben Ihnen Tipps, wie Sie sie vermeiden können.

Schlecht vorbereiteter Untergrund

Wenn die Wand nicht richtig vorbereitet ist, kann die Farbe schlecht haften, was zu ungleichmäßiger Deckung, Schlieren und schnellerem Abblättern führt. Überprüfen Sie daher immer den Zustand des Untergrunds, bevor Sie streichen.

Zuerst prüfen Sie, ob der alte Anstrich fest ist oder sich ablöst. Ein einfacher Test besteht darin, ein Stück Klebeband auf die Wand zu drücken und wieder abzuziehen. Wenn Reste der alten Farbe am Band bleiben, muss diese abgeschabt werden. Dazu eignet sich am besten ein Malerspachtel oder eine Maurerkelle. Um das Entfernen zu erleichtern, ist es ratsam, die Wand vorab mit Wasser, z.B. mit einer Malerrolle oder einem Schwamm, zu befeuchten und kurz einweichen zu lassen. Danach kann die Farbe Schritt für Schritt abgeschabt werden, bis ein fester Untergrund bleibt.

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Farbe mit Spachtel abkratzen

Abblätternde Farbe muss vor dem Streichen entfernt werden.

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Wenn an den Wänden Risse, Löcher oder andere Unebenheiten sichtbar sind, müssen diese ausgebessert werden. Kleinere Schäden lassen sich mit Spachtelmasse oder Gips ausbessern, die mit einem Spachtel aufgetragen und getrocknet werden. Ist die Wand stärker beschädigt oder uneben, empfiehlt es sich, sie mit Gewebe und Kleber zu renovieren. Das verstärkt die Oberfläche und verhindert weitere Risse. Zum Schluss sollte die Oberfläche mit einer Spachtelmasse geglättet werden, damit sie vollkommen eben ist.

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Unzureichende Reinigung der Wände

Staub, Fett und andere Verschmutzungen können dazu führen, dass die Farbe nicht richtig am Untergrund haftet und Flecken entstehen. Wischen Sie daher vor dem Streichen die Wände immer mit einem feuchten Tuch oder Schwamm und einem milden Reinigungsmittel ab und lassen sie gut trocknen. Dieser Schritt ist besonders in Küchen und bei oft berührten Wänden wichtig.

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Auslassen der Grundierung

Die Grundierung wird oft unterschätzt, ist aber ein sehr wichtiger Schritt bei der Vorbereitung der Wände zum Streichen. Sie dient dazu, die Saugfähigkeit des Untergrunds zu vereinheitlichen, die Haftung der Farbe zu verbessern und den Untergrund zu festigen. Die Grundierung sollten Sie in den folgenden Fällen nicht auslassen:

Neue Putze – Neue Wände oder Gipskartonplatten sind sehr saugfähig und würden ohne Grundierung unnötig viel Farbe aufnehmen.

  • Nach dem Abschaben alter Farbe – Wenn Sie die alte Beschichtung entfernt haben, sorgt die Grundierung für einen gleichmäßigen Untergrund und bessere Haftung der neuen Farbe.
  • Ausgebesserte Wände (gespachtelt, verputzt) – Ausgebesserte Stellen haben meist eine andere Saugfähigkeit als der Rest der Wand, was zu einem ungleichmäßigen Anstrich führen kann.
  • Stark saugende oder staubige Flächen – Z.B. bei alten, bröckelnden Putzen oder sehr porösen Wänden.
  • Fettige oder verschmutzte Wände – Auch nach gründlicher Reinigung kann die Oberfläche Verunreinigungen enthalten, die die Haftung der Farbe beeinträchtigen. Die Grundierung hilft, dies zu vermeiden.

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Grundieren der Wand mit Farbroller

Für eine gleichmäßige Saugfähigkeit verwenden Sie eine Grundierung.

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Die Anwendung der Grundierung ist sehr einfach: Verdünnen Sie sie gemäß Anleitung mit Wasser und tragen Sie sie mit einer Farbrolle oder einem Pinsel auf. Wichtig ist, die Grundierung vor dem Streichen gut trocknen zu lassen.

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Ungeeignete Auswahl des Malerwerkzeugs

Die Verwendung des falschen Malervlieses oder Pinsels kann zu Streifen, Tropfen oder unzureichender Deckkraft der Farbe führen. Für glatte Oberflächen wie Gipskarton oder feinen Putz verwenden Sie einen Farbroller mit kurzem Flor (5-9 mm). Für rauere Oberflächen wie Strukturoberflächen wählen Sie einen Roller mit längerem Flor (18-22 mm). Eine ausführliche Anleitung zur Auswahl des richtigen Rollers finden Sie in unserem Beitrag: Welcher Farbroller ist der richtige?.

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Falsches Auftragen der Farbe

Die Farbe sollte in gleichmäßigen Bewegungen in Form von "M" oder "W" aufgetragen werden, damit sie sich gleichmäßig verteilt. Alternativ können Sie die Farbe von oben nach unten auftragen und immer in der Mitte beginnen. Jeder neue Zug sollte den vorherigen leicht überlappen, um sichtbare Übergänge zu vermeiden. Arbeiten Sie zügig an einer Wandfläche, damit die Farbe feucht bleibt und zu einer glatten Schicht zusammenschmilzt.

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Mann streicht Wand mit Roller

Falsche Technik beim Streichen kann zu ungleichmäßigem Anstrich und Streifen führen.

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Wichtig ist auch, die Farbe richtig aufzunehmen: Tauchen Sie die Rolle nur zu einem Drittel ein, rollen Sie sie mehrmals über das Abstreifgitter oder den Rand des Eimers, damit die Farbe gleichmäßig verteilt und überschüssige Farbe entfernt wird. Zu viel Farbe führt zu Tropfen, während eine zu trockene Rolle Flecken verursacht.

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Nicht Einhalten der Trocknungszeit zwischen den Schichten

Jede Farbschicht benötigt genügend Zeit zum Trocknen, damit sie sich gut mit dem Untergrund verbindet und eine gleichmäßige Oberfläche bildet. Wird die zweite Schicht zu früh aufgetragen, kann die erste Schicht beschädigt werden, was zu Streifen, Unebenheiten oder sogar zum Abblättern führt. Zu lange Wartezeiten führen wiederum dazu, dass sich die Schichten nicht verbinden und sichtbare Übergänge entstehen.

Befolgen Sie immer die vom Hersteller empfohlene Trocknungszeit und warten Sie zwischen den Schichten, bis der vorherige Anstrich vollständig trocken ist. Das sorgt für ein sauberes, professionelles Ergebnis ohne unerwünschte Flecken oder Unebenheiten.

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Zu spätes Entfernen des Malerklebebands

Malerklebeband ist ein großartiges Hilfsmittel, um zwischen verschiedenen Farben oder an Decken, Böden, Türen oder Fensterrahmen saubere Kanten zu ziehen. Wird das Band jedoch zu spät entfernt, kann es passieren, dass getrocknete Farbe mit abgezogen wird und Nacharbeiten nötig werden.

Der ideale Zeitpunkt zum Entfernen ist, wenn die Farbe noch leicht feucht ist, normalerweise 30–60 Minuten nach dem letzten Anstrich. Wenn die Farbe bereits trocken ist, schneiden Sie das Band vorher vorsichtig mit einem scharfen Messer entlang der Kante ein, um Abblättern zu vermeiden.

Ziehen Sie das Band immer vorsichtig und im 45° Winkel ab, damit die Farbkante scharf bleibt. Kleine Unregelmäßigkeiten können mit einem feinen Pinsel nachgebessert werden.

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Anbringen von Malerklebeband

Drücken Sie das Malerklebeband beim Anbringen gut an, damit keine Farbe darunter läuft.

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Streichen unter ungeeigneten Bedingungen

Die Bedingungen im Raum beeinflussen maßgeblich das Endergebnis des Anstrichs. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftzirkulation beeinflussen, wie gut sich die Farbe auftragen lässt und wie schnell sie trocknet.

Ist die Temperatur zu hoch (über 25 °C), trocknet die Farbe zu schnell, was zu ungleichmäßigem Anstrich, sichtbaren Rollenspuren und Streifen führt. Bei großer Hitze kann die Farbe sogar während des Auftragens trocknen, was Flecken und unerwünschte Strukturen verursacht.

Bei niedrigen Temperaturen (unter 10 °C) trocknet die Farbe hingegen sehr langsam, was zu ungleichmäßigen Ergebnissen, langen Wartezeiten und im schlimmsten Fall zu Abblättern oder Rissen im Anstrich führen kann.

Die ideale Temperatur zum Streichen liegt zwischen 15 bis 25 °C. Das richtige Klima beim Streichen erspart Ihnen Arbeit und Sorgen.

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Beleben Sie Ihr Zuhause mit einem neuen Anstrich!

Das Streichen von Innenräumen scheint auf den ersten Blick einfach zu sein, aber das richtige Ergebnis hängt von einer gründlichen Vorbereitung, der sorgfältigen Auswahl des Werkzeugs und der richtigen Technik ab. Wie Sie sehen, ist es nicht schwer, häufige Fehler zu vermeiden: Sie brauchen nur genügend Zeit für die Vorbereitung der Wände, hochwertiges Werkzeug und beim Streichen Geduld und Systematik.

Wenn Sie sich das Streichen doch nicht selbst zutrauen oder keine Fehler riskieren wollen, wenden Sie sich an erfahrene Maler, die die Arbeit schnell und ohne Stress erledigen. Finden Sie geprüfte Maler in Ihrer Nähe auf nejremeslnici.cz.

Vergessen Sie nicht, dass Streichen nicht nur Notwendigkeit, sondern auch eine tolle Gelegenheit ist, Ihr Zuhause ganz nach Ihren Vorstellungen zu gestalten. Mit etwas Sorgfalt und dem richtigen Ansatz schaffen Sie das stressfrei und mit Freude an der vollendeten Arbeit. Also – ran an die Farbe! Viel Spaß mit Ihren neuen Wänden!

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